Struktur der RWTH Aachen

262 Institute - 496 Professuren - 38.000 Studenten...

Mit 262 Instituten und 496 Professuren bietet die RWTH Aachen nicht nur ihren fast 38.000 Studierenden in 130 Studiengängen eine solide Infrastruktur für ein erfolgreiches Studium, sondern bietet auch einen äußerst attraktiven Forschungspartner für die Industrie. An die RWTH Aachen gliedern sich außerdem 16 An-Institute, 4 Fraunhofer Institute und 20 Graduiertenprogramme an.
Als technische Universität liegen die Kernbereiche der RWTH Aachen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. 56% der Studierenden studieren ein Ingenieurwissenschaftliches Fach, 23% eine Naturwissenschaft.

Sonderforschungsbereiche
Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristige, in der Regel auf die Dauer von 9 bis 12 Jahre angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, welche durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden. Die DFG erhält die Mittel zur Förderung der Sonderforschungsbereiche zu 58% vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und zu 42% von allen Ländern gemeinsam. In den Sonderforschungsbereichen können komplexe Themen von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen interdisziplinär bearbeitet werden. Damit wird die Bearbeitung anspruchsvoller, aufwändiger und langfristig konzipierter Forschungsvorhaben durch Konzentration und Koordination der in einer Hochschule vorhandenen Kräfte ermöglicht.

An der RWTH haben sich inzwischen 9 Sonderforschungsbereiche etabliert:

  • Stahl – ab initio. Quantenmechanisch geführtes Design neuer Eisenbasis-Werkstoffe
  • Modellbasierte Regelung der homogenisierten Niedertemperatur–Verbrennung
  • Molekulare Mechanismen der Entzündung
  • Modellgestützte experimentelle Analyse kinetischer Phänomene
  • Textilbewehrter Beton - Grundlagen für die Entwicklung einer neuartigen Technologie       
  • Thermisch hochbelastete, offenporige und gekühlte Mehrschichtsysteme für Kombi-Kraftwerke
  • Umweltverträgliche Tribosysteme durch geeignete Werkstoffverbunde und Zwischenstoffe
  • Montage hybrider Mikrosysteme
  • Strömungsbeeinflussung und Strömungs-Struktur-Wechselwirkung an Tragflügeln

Hinzu kommt ein Transferbereich (Formgebung metallischer Werkstoffe im teilerstarrten Zustand und deren Eigenschaften) und ein kulturwissenschaftliches Forschungskolleg (Kulturwissenschaftliches Forschungskolleg Medien und kulturelle Kommunikation).