RWTH CAMPUS

In unserer schnelllebigen, von ständigem Wandel geprägten Wirtschaftswelt ist konstante Anpassung an den neuesten Stand der Forschung und Entwicklung wichtiger den je. Die RWTH Aachen beabsichtigt, sich mit dem RWTH Aachen Campus zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund sollen in den kommenden Jahren auf einer Fläche von rund 800.000 m² etappenweise bis zu 19 Forschungscluster mit Büro- und Hallenflächen sowie Laboreinrichtungen für mehr als 10.000 Mitarbeiter entstehen, in denen Industrieunternehmen und Hochschulinstitute in einer neuen Qualität der Zusammenarbeit und des Austausches ganzheitlich und interdisziplinär an definierten Forschungsschwerpunkten arbeiten.

Forschungspartner
Bis zu 250 nationale und internationale Technologieunternehmen (Forschungspartner) erhalten dadurch die Möglichkeit, sich mit eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auf dem Campus anzusiedeln und sich – über einzelne Forschungskooperationen hinaus – längerfristig in die Forschungs- und Weiterbildungsaktivitäten der RWTH Aachen einzubringen. Das gesamte Areal des RWTH Aachen Campus erstreckt sich über 2,5 km² und umfasst die bestehenden RWTH-Flächen sowie zwei Erweiterungsgebiete – den Campus-Melaten in Seffent/ Melaten und den Campus-West auf einem Teilgebiet des Aachener Westbahnhofs.

Forschungscluster
Jedes Cluster wird Raum für zehn oder mehr Unternehmen so wie mindestens zwei artverwandte Lehrstühle bieten. Die beteiligten Unternehmen sollen so von Anfang an intensiv in den Gestaltungsprozess eingebunden werden, um optimale Arbeits- und Forschungsbedingungen zu realisieren.
In einem Cluster arbeiten Forschungspartner aus der Industrie gemeinsam mit Hochschulinstituten längerfristig und interdisziplinär an definierten Forschungsschwerpunkten. Durch diese neuartige Kooperation werden nicht nur die Relevanz und der Praxisbezug der einzelnen Themenfelder wesentlich gesteigert. Darüber hinaus können Technologien frühzeitiger und urteilssicherer als bisher hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken bewertet und deren Reifegrad beeinflusst werden. Zusätzlich können über gemeinsam genutzte Ressourcen bestehende Synergiepotenziale ausgeschöpft werden. Zusammenfassend entstehen thematische „Hot Spots“ der Forschung mit qualifizierten Leistungsträgern und leistungsfähigen Versuchseinrichtungen.

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