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Dass man in Aachen moderne Mobilität kann, hat man in den letzten Jahren bereits mehrfach bewiesen. Nach Entwicklung, Aufbau und Verkauf des Streetscooter GmbH wurde im Jahr 2015 die e.GO Mobile AG ins Leben gerufen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bezahlbare Elektromobilität für den Privatkunden zu produzieren. Doch damit nicht genug! Seit diesem Jahr ist es der RWTH Aachen University gelungen, zusammen mit der Siemens-Division Mobility den nächsten großen Schritt zu tun: Gemeinsam  werden mit dem „Future Train“ technologische Voraussetzungen für den Zug der Zukunft in Aachen geschaffen. Es sollen die Grundlagen für die übernächste Zuggeneration erforscht, konzipiert und entwickelt werden. Ziel der beiden Partner ist eine langfristige Kooperation, um die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn im Wettbewerb der Verkehrsträger zu steigern. Das Jahr 2016 wird zur Entwicklung eines Masterplans genutzt, in welchem einzelne Entwicklungsvorhaben definiert und aufeinander abgestimmt werden. Ab 2017 werden diese Vorhaben in die Tat umgesetzt. Der Anteil des Schienenverkehrs an der gesamten Verkehrsleistung stellt sich trotz umfassender Vorteile hinsichtlich Umweltfreundlichkeit, Kosten und Sicherheit heutzutage vergleichsweise gering dar. Er ist jedoch weltweit unentbehrlich als leistungsfähiges Rückgrat der Mobilität. Dies offenbart sich im rasanten Ausbau des Schienennetzes in den vergangenen Jahren, alleine in China verdoppelte sich das Schienennetz von 1990 bis 2015 von etwa 50.000 km auf über 120.000 km!  (https://de.wikipedia.org/wiki/Schienenverkehr_in_China).

In diesem Umfeld geht Siemens in die Offensive und beschreitet neue Wege in der Schienenindustrie. Anstelle sich in einem Market-Pull-Ansatz in inkrementellen Schritten an der Entwicklung des Marktes zu orientieren, wird mit dem Future Train ein revolutionärer Technology-Push-Ansatz verfolgt. Neue Technologien und innovative Werkstoffe werden analysiert und auf ihre Anwendbarkeit im Future Train untersucht. Darüber hinaus geht es auch um die Entwicklung multimodaler Mobilitätskonzepte, die eine ganzheitliche Integration des Schienenverkehrs mit dem Individualverkehr ermöglichen, speziell unter Berücksichtigung der Herausforderung durch künftig weitgehend autonom operierende Straßenfahrzeuge. „Der Future Train bietet für uns die Chance, mit innovativen Ansätzen eine völlig neue Generation von Schienenfahrzeugen zu entwickeln.“ sagt Dr. Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Mobility.

Um dieses Ziel zu erreichen und den „Future Train“ zu realisieren, sind die Entwickler und Forscher in mehrere Lead Engineering Groups organisiert, die jeweils aus einem Tandem von Siemens und der RWTH geleitet werden. Neben neuartigen Lösungen sollen auch innovative Entwicklungsmethoden und Fertigungsverfahren zum Einsatz kommen. Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Leiter des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen, ist begeistert von dem gemeinsamen Projekt mit Siemens: „Ein Schienenfahrzeug bietet wie kaum ein anderes Produkt das Potenzial, unsere innovativen Forschungslösungen in die Tat umzusetzen. Wir als RWTH Aachen stehen hinter der Idee des Future Train und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Siemens.“

Die Siemens AG sucht Ihre Ideen zur additiven Fertigung von Kühlstrukturen für Gasturbinenschaufeln!

Der Ideenwettbewerb richtet sich an alle Studierenden der RWTH Aachen, die ohne besondere Vorkenntnisse innovative Ideen zur Gestaltung der "Gasturbinenschaufel der nächsten Generation" beitragen möchten. Gemeinsam mit Ihrem Team haben Sie die Möglichkeit, an der Entwicklung und additiven Fertigung von Kühllösungen für Schaufeln mitzuwirken und damit eine wichtige Voraussetzung für zukünftige Wirkungsgradsteigerungen von Gasturbinen zu schaffen.

Bis zum 02. November 2015 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Ideen online über die Siemens Webseite einzureichen. Das Gewinnerteam erhält 1.000 € Preisgeld und darf sein Ideenexponat auf der Siemens CKI Conference 2015 ausstellen. Zudem werden die 5 besten Teams dazu eingeladen, an einer Exkursion zum Gasturbinenwerk in Berlin teilzunehmen und ein kostenfreies Siemens NX Training in Aachen zu absolvieren.

Die CKI Conference der RWTH Aachen ist der jährliche Rahmen für das strategische Partnertreffen zwischen Siemens und der Universität. In interaktiver und partnerschaftlicher Form bieten wir Ihnen erneut eine Plattform, um Entscheidungs- und Kompetenzträger von Siemens und der RWTH Aachen zu treffen. Den Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz bildet das Thema „Additive Manufacturing“.

Neben einem Keynote-Vortrag von Professor Siegfried Russwurm (CTO & Vorstandsmitglied der Siemens AG) werden weitere (Tandem-)Vorträge hochrangiger Division-Entscheider und RWTH-Experten sowie diverse Fokus-Workshops das Konferenz-Programm abrunden. Sie haben zudem die Möglichkeit, an einer Besichtung von Campus-Einrichtungen der RWTH Aachen teilzunehmen.

Sie können sich ab sofort über unsere Anmeldeform für die diesjährige Siemens CKI Conference anmelden.

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