Aktuelles

Der Siemens Venture Cup wird in jedem Sommersemester an der RWTH in Aachen angeboten. Nach dem langjährigen Erfolg des Venture Cups für die RWTH Aachen hat das Siemens CKI in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl WIN das Konzept des Unternehmensplanspiels weiterentwickelt und noch stärker an Cases aus dem Konzernalltag ausgerichtet.

Der Siemens Venture Cup 2016 findet vom 12. Mai bis zum 15. Juli 2016 statt. Bewerbungsschluss ist der 5. Mai 2016.

Thematisch dreht sich die diesjährige Fallstudie um die Zukunft der "Transmission Solutions".

Tauche während des Siemens Venture Cup in die Welt einer außergewöhnlichen Zukunftstechnologie ein und arbeite gemeinsam mit Deinem Team an einem realen Business Case. Gemeinsam gestaltet Ihr eine Empfehlung für Siemens und lernt dabei nicht nur das Beratungsbusiness kennen, sondern knüpft auch erste Kontakte zu Siemens Management Consulting (SMC).

Bewerben kann man sich als Student der RWTH Aachen mit einem Kurzlebenslauf und einem aktuellen Notenspiegel per E-Mail mit dem Betreff „Siemens Venture Cup 2016 - Bewerbung“ an den Lehrstuhl WIN (ney@time.rwth-aachen.de).

 

Siemens Management Consulting (SMC) lädt herausragende Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen ein, im Rahmen eines zweitägigen Case-Study-Workshops die Welt der Strategieberatung hautnah zu erleben. Inhaltlich erörtern Sie während des Workshops Fragstellungen rund um das Thema "Energiemarkt und Digitalisierung: Wie kann der Markt der Energieerzeugung mithilfe der Digitalisierung revolutioniert werden?". Sie haben die Möglichkeit, die zukünftige Entwicklung des Energiemarktes zu analysieren, Implikationen für konventionelle Energiequellen und die damit verbundenen Technologien abzuleiten und zukunftsweisende Digitalisierungsstrategien zu konzipieren. Zudem besuchen Sie ein Werk für Dampfturbinenkomponenten und können während einer exklusiven Abendveranstaltung mit SMC-Vertretern in Dialog treten.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter:  www.siemens.com/smc/insights

Dass man in Aachen moderne Mobilität kann, hat man in den letzten Jahren bereits mehrfach bewiesen. Nach Entwicklung, Aufbau und Verkauf des Streetscooter GmbH wurde im Jahr 2015 die e.GO Mobile AG ins Leben gerufen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bezahlbare Elektromobilität für den Privatkunden zu produzieren. Doch damit nicht genug! Seit diesem Jahr ist es der RWTH Aachen University gelungen, zusammen mit der Siemens-Division Mobility den nächsten großen Schritt zu tun: Gemeinsam  werden mit dem „Future Train“ technologische Voraussetzungen für den Zug der Zukunft in Aachen geschaffen. Es sollen die Grundlagen für die übernächste Zuggeneration erforscht, konzipiert und entwickelt werden. Ziel der beiden Partner ist eine langfristige Kooperation, um die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn im Wettbewerb der Verkehrsträger zu steigern. Das Jahr 2016 wird zur Entwicklung eines Masterplans genutzt, in welchem einzelne Entwicklungsvorhaben definiert und aufeinander abgestimmt werden. Ab 2017 werden diese Vorhaben in die Tat umgesetzt. Der Anteil des Schienenverkehrs an der gesamten Verkehrsleistung stellt sich trotz umfassender Vorteile hinsichtlich Umweltfreundlichkeit, Kosten und Sicherheit heutzutage vergleichsweise gering dar. Er ist jedoch weltweit unentbehrlich als leistungsfähiges Rückgrat der Mobilität. Dies offenbart sich im rasanten Ausbau des Schienennetzes in den vergangenen Jahren, alleine in China verdoppelte sich das Schienennetz von 1990 bis 2015 von etwa 50.000 km auf über 120.000 km!  (https://de.wikipedia.org/wiki/Schienenverkehr_in_China).

In diesem Umfeld geht Siemens in die Offensive und beschreitet neue Wege in der Schienenindustrie. Anstelle sich in einem Market-Pull-Ansatz in inkrementellen Schritten an der Entwicklung des Marktes zu orientieren, wird mit dem Future Train ein revolutionärer Technology-Push-Ansatz verfolgt. Neue Technologien und innovative Werkstoffe werden analysiert und auf ihre Anwendbarkeit im Future Train untersucht. Darüber hinaus geht es auch um die Entwicklung multimodaler Mobilitätskonzepte, die eine ganzheitliche Integration des Schienenverkehrs mit dem Individualverkehr ermöglichen, speziell unter Berücksichtigung der Herausforderung durch künftig weitgehend autonom operierende Straßenfahrzeuge. „Der Future Train bietet für uns die Chance, mit innovativen Ansätzen eine völlig neue Generation von Schienenfahrzeugen zu entwickeln.“ sagt Dr. Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Mobility.

Um dieses Ziel zu erreichen und den „Future Train“ zu realisieren, sind die Entwickler und Forscher in mehrere Lead Engineering Groups organisiert, die jeweils aus einem Tandem von Siemens und der RWTH geleitet werden. Neben neuartigen Lösungen sollen auch innovative Entwicklungsmethoden und Fertigungsverfahren zum Einsatz kommen. Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Leiter des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen, ist begeistert von dem gemeinsamen Projekt mit Siemens: „Ein Schienenfahrzeug bietet wie kaum ein anderes Produkt das Potenzial, unsere innovativen Forschungslösungen in die Tat umzusetzen. Wir als RWTH Aachen stehen hinter der Idee des Future Train und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Siemens.“

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